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05.05.2016
Unspezifische Desensibilisierung gegen Pollinosis
Ganzheitlicher Therapieansatz mit homöopathischen Arzneimitteln zeigt Behandlungserfolg - am besten rechtzeitig in der allergenfreien Jahreszeit beginnen

Die Therapie der Pollinosis mit Homöopathika hat eine lange Tradition, sowohl mit Einzelmitteln, wie auch mit Kombinationen aus Mitteln mit entsprechenden Arzneimittelbildern.

Dies hat auch eine Studie aus den neunziger Jahren bestätigt. Es war eine prospektive Therapiestudie über 3 Pollenflugperioden (1993-95) von Heidl, R. und Wiesenauer, M. an 35 Patienten mit klinisch gesicherter Pollinosis. Als Prüfsubstanz diente Desarell® von der Firma Sanorell Pharma, eine Kombination aus Apis mellifica, Acidum formicicum, Thryallis glauca und Cardiospermum halicacabum. Das Ergebnis war eine deutliche Reduzierung der akuten Pollinosis-Symtome, wobei auch die meteorologischen Einflüsse und regionalen Pollenflugdaten mit berücksichtigt wurden. Bereinigt ergab sich eine signifikante Besserung der Symptome.

Nicht zuletzt diese Ergebnisse haben die Firma Sanorell Pharma ermutigt dieses Therapiekonzept weiterzuverfolgen. Es wurde ein Vier-Faktoren-Konzept entwickelt, das vier wichtige Bereiche beim allergischen Geschehen in seiner ganzen biologischen Komplexität angeht.

Schwerpunkt des Gesamtkonzepts stellt die immunmodulierende Therapie dar, die überschießende körpereigene Abwehrmechanismen harmonisiert. Als homöopathisches Arzneimittel bietet sich hier Thymus an, das als 40mg Glandula thymi bovis D6 in einer Ampulle Thymorell® vorliegt. So soll das Immunsystem moduliert und harmonisiert werden. Als eine gute Zeit für die Anwendung dieses Therapieteils bietet sich die pollenfreie Zeit an - also der Herbst wie auch der Winter. Und wie bei jeder harmonisierenden Immuntherapie kann eine mehrfache Wiederholung der Behandlung mit entsprechenden Pausen den Erfolg festigen.

Neben der immunmodulierenden Therapie hemmt das neue Behandlungsprinzip der unspezifischen Desensibilisierung durch wiederholt gesetzte Reize das überschießend reagierende Immunsystem. Hierfür wird das homöopathische Arzneimittel Desarell® (in der Kombination wie oben beschrieben) eingesetzt. Es enthält im homöopathischen Arzneimittelbild sowohl eine Ausleitungs- als auch eine Reizkomponente. Diese spezielle Komposition fördert die Toleranz gegenüber Allergenen. Während der im Idealfall acht Wochen dauernden Therapie wird das homöopathische Arzneimittel sowohl unter die Haut als auch speziell in synergistische Akupunturpunkte injiziert, anschließend kommt Desarell® in Tropfenform zum therapeutischen Einsatz.

Häufig kann die Pollinosis mit einer Lebensmittelunverträglichkeit vergesellschaftet sein. Bei einer bestehenden Lebensmittelallergie erhalten die Patienten in dieser Stufe zusätzlich das homöopathische Arzneimittel Okoubarell® (die Ampulle enthält Okoubaka aubrevillei e. cort. Ramorum sicc.). Da falsche Ernährungsgewohnheiten auch die Allergienbereitschaft fördern, setzt die ganzheitliche Therapie zusätzlich die Supplementierung von speziellen Mikro-Nährstoffen ein. Ausgewählte Vitamine und Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Zink sowie die Vitamine C und E hemmen in angepasster Dosierung die allergische Reaktion beziehungsweise lindern deren Symptome. Dieser Ansatz schenkt besonders dem Gewebshormon Histamin große Aufmerksamkeit. Vitamin C baut dieses Histamin schneller ab und lindert somit die Beschwerden. Im Gegenzug reduziert Vitamin E (am besten nicht mehr als 200 I.E. natürliches Vitamin E wie Tocorell®) die allergieauslösenden Botenstoffe im Körper. Über einen kurzen Zeitraum in höherer Menge gegeben, führt Zink zu einer leichten, vorübergehenden Suppression des Immunsystems, um seiner überschießenden Reaktion entgegenzuwirken. Für eine Verzögerung der Histaminausschüttung sorgt Magnesium als natürlicher Mastzellstabilisator.

Abschließend rundet die psychologische Komponente das ganzheitliche Konzept ab. Angst vor dem nächsten Allergieanfall, aber auch schwere psychische Belastungen beeinträchtigen das Immunsystem. Bewusste Entspannung wie Autogenes Training, Atemübungen und auch die Gesprächstherapie finden ihren Einsatz. Negativer Stress und andere psychische Belastungen lassen sich somit besser bewältigen, störende Einwirkungen auf das Immunsystem mildern.

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