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17.06.2019
Reizdarm-Syndrom
Ganzheitliche Therapie bringt die gestörte Immunaktivität des Darms wieder ins Gleichgewicht

Nach den Leitlinien der American Gastroenterological Association ist das Reizdarm-Syndrom als chronisch anzusehen, wenn die damit einhergehenden Beschwerden wie Stuhlunregelmäßigkeiten, Bauchschmerzen und Blähungen länger als drei Monate innerhalb eines Jahres vorliegen. Bei jedem Dritten kommt mit der Zeit sogar noch eine funktionelle Dyspepsie (Reizmagen) hinzu, so eine Veröffentlichung in dem Fachmagazin "Gastroenterology". Für die Betroffenen bedeutet das, dass neben den Stuhlunregelmäßigkeiten auch noch jeglicher Genuss am Essen verloren geht.

"Bei der ganzheitlichen Behandlung des Reizdarm-Syndroms ist es wichtig, die gestörte Immunaktivität der Darmschleimhaut wieder ins Gleichgewicht zu bringen", erklärt Dr. med. Marie-Luise Hanus, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Ernährungs- und Umweltmedizin. Eine besondere Rolle spielt dabei das so genannte Mukosa assoziierte lymphatische Gewebe MALT (Immunsystem in der Schleimhaut). Die Reizdarm-Beschwerden werden dabei durch eine Fehlleitung von T-Lymphozyten verstärkt. Diese nisten sich fälschlicherweise in der Darmschleimhaut ein und rufen dort chronische Reizungen hervor. "Das hat zur Folge, dass die Darmwand für Moleküle aus der Nahrung durchlässig wird, die sonst zurückgehalten werden", erklärt Dr. Hanus. "Diese Moleküle gelangen durch die Darmwand in das Blut, werden dort als Fremdkörper erkannt und rufen somit eine Abwehrreaktion hervor." Wie in einer im Fachmagazin "Gastroenterology" veröffentlichten Untersuchung beschrieben wurde, zieht das eine krankhaft gesteigerte Aktivität der Mastzellen nach sich, die wiederum vom Zusammenwirken zweier Arten von Lymphozyten gesteuert wird. Daraus folgt, dass ein aus dem Gleichgewicht geratenes Immunsystem maßgeblich Anteil am Reizdarm-Syndrom hat.

Erstes Ziel jeder Therapie ist deshalb, die gestörte Immunaktivität der Darmschleimhaut auszugleichen und die gesunde Balance im Immunsystem des Darms wieder herzustellen. Dies kann mit Injektionen des Immun-Homöopathikums Thymorell (Glandulae thymi bovis D8) erreicht werden. Das Arzneimittel bewirkt, dass die krankmachenden Disharmonien auf zellimmunologischer Ebene, wie sie beim Reizdarm-Syndrom vorliegen, ausgeglichen werden. Dadurch wird die Fehlleitung von T-Lymphozyten beseitigt, was wiederum die chronische Reizung der Darmschleimhaut eindämmt. Verstärkt wird dieser Effekt durch Injektionen des Homöopathikums Okoubarell (Okoubaka aubrevillei e cort. ramoreum sicc. D3) aus der Rinde des Okoubaka-Baums. Wie in der Deutschen Apothekerzeitung (DAZ 2007, Nr. 25) beschrieben, wirkt das homöopathische Arzneimittel immunmodulierend. Es unterstützt somit das Immun-Homöopathikum Thymorell. Darüber hinaus kann Okoubarell auf verschiedene Erkrankungen des Verdauungssystems positiv einwirken. Das ergab die bislang umfangreichste Erhebung über klinische Erfahrun-gen mit Okoubaka-Homöopathika an 700 Patienten. Ausführlich berichtet wurde darüber in der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung (DOI: 10.1055/s-2006-936378).

Unterstützend zu den Injektionen, um den Therapieerfolg zu stabilisieren, zu erhalten und noch weiter zu optimieren, sollten vom Reizdarm-Syndrom Betroffene über einen längeren Zeitraum Colonorell Magen-Darm-Tropfen einnehmen (dreimal täglich fünf Tropfen; rezeptfrei in der Apotheke). Die Inhaltsstoffe des Arzneimittels wirken nicht nur beruhigend auf die überreizte Darmschleimhaut, sondern auch lindernd und ausgleichend auf die in Verbindung mit dem Reizdarm-Syndrom so häufig auftretende funktionelle Dyspepsie (Reizmagen):
> Argentum nitricum D6 (Silbernitrat) beseitigt Erkrankungen der Magen- und Darmschleimhäute, darunter auch nervositätsbedingte sowie psychosomatische Irritationen der Verdauungswege und löst krampfartige Magenschmerzen.
> Asa foetida D6 (Asantpflanze) hilft gegen Blähungen, Koliken und nervöse Störungen im gesamten Magen-Darm-Kanal.
> Lycopodium D6 (Keulen-Bärlapp, Wolfsklaue) beruhigt chronisch überreizte Magen- und Darmschleimhäute.
> Podophyllum peltatum D6 (schildförmiges Fußblatt, Maiapfel) wirkt Entzündungen im Magen-Darm-Bereich entgegen, löst Blähungen sowie Krampfzustände und lindert akute oder chronische Magen-Darm-Katarrhe.
> Strychnos nux-vomica D6 (Brechnuss aus der Gattung der Strychnos-Pflanzen) wirkt langfristig stabilisierend, regenerierend und antientzündlich auf den Magen-Darm-Trakt, löst Krämpfe, Blähungen und Verstopfung, beseitigt Magen-Darm-Koliken.

Da bei vielen Patienten die Darmfunktion seit Jahren gestört ist, fehlt es ihnen meist auch an Mikronährstoffen. So zeigte etwa eine Studie der britischen Universität Sheffield, dass bei 82 Prozent der Patienten mit Reizdarm-Syndrom ein erheblicher Mangel an Vitamin D vorliegt. Auch Defizite an den Spurenelementen Zink und Kalzium sowie an den Vitaminen A, B und C werden häufig festgestellt. "Der Organismus ist dann nicht mehr in der Lage, sich optimal zu regenerieren und seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren", erklärt Dr. Marie-Luise Hanus. "Wer allerdings wahllos Vitamine und Mineralstoffe einnimmt, tut sich nichts Gutes, weil diese sich zum Teil gegenseitig blockieren und ihre positiven Wirkungen sich damit aufheben können." Für die optimale Vitalstoff-Versorgung ist es deshalb wichtig, diese regelmäßig über einen längeren Zeitraum in der exakt richtigen Menge und Zusammensetzung zuzuführen - wie es etwa mit dem gut durchdachten Nahrungsergänzungsmittel VitalPlus (rezeptfrei in der Apotheke) geschieht. Zusammen mit Thymorell und Okoubarell kann so eine deutliche Verringerung der Reizdarmbeschwerden bis hin zur völligen Beschwerdefreiheit erzielt werden.

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