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18.06.2020
Was viele Frauen nicht wissen
Ein Mangel an Folsäure muss schon vor der Schwangerschaft beseitigt werden
Dafür gibt es die "Pille zur Anti-Baby-Pille"

Die häufigste Nebenwirkung bei langjähriger Einnahme der Antibabypille ist ein Mangel an B-Vitaminen, insbesondere an der Folsäure. Vielen Frauen ist dies noch nicht bekannt.

Der Folsäuremangel entsteht, weil das in der Antibabypille enthaltene Östrogen die Funktion des Enzyms Folatkonjugase in der Schleimhaut des Dünndarms hemmt. Deshalb kann die Folsäure aus den Nahrungsmitteln nicht in eine resorbierbare Form umgewandelt werden und wird zum großen Teil ungenutzt ausgeschieden. Frauen, die über Jahre hinweg regelmäßig orale Kontrazeptiva anwenden, haben bis zu 40 % weniger Folsäure im Blut als es dem gesunden Durchschnitt entspricht.

Schon ein marginaler Folsäuremangel kann zu Risiken führen wie Missbildungen des Foeten (Neuralrohrdefekte und Anencephalie), Aborte, Lösung der Plazenta und zu Symptomen wie Schwäche, Leistungsabfall, Abgespanntheit, Reizbarkeit und Vergesslichkeit, Müdigkeit am Tage und Schlaflosigkeit bei Nacht, Kopfschmerzen und Depressionen, unspezifische Befindensstörungen. Ein ausgeprägter Folsäuremangel führt in kurzer Zeit zu megaloblastischer Anämie, Leuko-, Lympho- und Thrombozytopenien. Das Defizit an Folsäure wirkt sich in erster Linie auf Zellen mit einer hohen Teilungsrate aus, insbesondere auf Zellen des Knochenmarks, wodurch der Zellneuaufbau und die Blutbildung behindert werden.

Ein andauernder Folsäuremangel kann mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einem Anstieg des Homocysteinspiegels im Blut führen. Diese Hyperhomocyteinämie ist ein eigenständiger Risikofaktor für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. benötigt der jugendliche und erwachsene Mensch eine Tagesration von 0,4 mg Folsäure. Da sich dieser geringe Bedarf selbst bei guten Ernährungskenntnissen kaum durch die tägliche Nahrung decken lässt, sollte zusätzlich Folsäure eingenommen werden.

Breit angelegte Verzehrstudien in Deutschland ergaben, dass 99 % aller Frauen und 97 % aller Männer einen Folsäuremangel haben. Bei rund 15 % der erwachsenen Bevölkerung besteht sogar ein ausgeprägter Mangel an Folsäure. Damit ist Folsäure das Vitamin, das den Deutschen am meisten fehlt.

Frauen, die über mehrere Jahre die Antibabypille einnehmen, haben einen deutlich höheren Bedarf an Folsäure. Nach Dr. med. Irmgard Niestroj sollten alle Frauen, die regelmäßig mit der Antibabypille verhüten, zugleich täglich 1/2 Tablette Folarell (= 2,5 mg Folsäure) einnehmen - als "Pille zur Pille". Die reine Folsäure aus Folarell wird dabei direkt vom Darm verwertet, ohne dass das Hormon Östrogen deren Resorption verringern kann. Dadurch wird der Mangel an Folsäure beseitigt und ein künftig ausreichender Bestand gesichert. Fazit: Gegen Nebenwirkungen der Antibabypille kann die "Pille zur Pille" helfen.

Literatur:
Niestroj, I.: Natürliche Medizin speziell für Frauen, Herbig München, 1997, ISBN 3-405-14721-2, S. 48 - 55
Niestroj, I.: Praxis der Orthomolekularen Medizin, 2. Auflage, Hippokrates Stuttgart, 2000, ISBN 3-7773-1226-6, S. 372-

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