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06.08.2019
Das "Obelix-Syndrom" kann jeden treffen
Schutz vor chemischen Hormonkillern aus der Umwelt

In Deutschland ist jeder zweite Erwachsene übergewichtig, jeder sechste Erwachsene ist fettleibig. Diese Zahlen haben sich während der letzten 30 Jahre verdoppelt. Bislang wurde das immer mit ungesundem Essen und Bewegungsmangel erklärt. Doch Wissenschaftler sind sich heute einig: Alleine damit kann die rasante Entwicklung der zunehmenden Dickleibigkeit nicht erklärt werden. Es muss noch andere Gründe für diese Adipositasepidemie geben.

Das hat sich bestätigt: Sogenannte "Obesogene", Chemikalien aus der Umwelt mit hormoneller Wirkung, sind schuld daran, dass Menschen trotz gedrosselter Kalorienzufuhr und erhöhter körperlicher Aktivität an Gewicht zulegen, schreibt Professor Retha Newbold von der Universität North Carolina (1). Diese endokrinen Disruptoren, von denen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mittlerweile mehr als 800 verschiedene chemische Substanzen bekannt sind, werden aus der Umwelt aufgenommen und gaukeln dem Organismus vor, körpereigene Hormone zu sein. "So können sie den Hormonhaushalt stören und zu Entwicklungs- und Fortpflanzungsstörungen führen", erklärt Professor Cristina Casals-Casas von der Universität Lausanne (2). Festgestellt wurden diese zum Teil sogar lebensgefährlichen Auswirkungen in der europaweiten "Obelix-Studie" unter Leitung der italienischen Universität Parma(3). Der Name der Bedrohung: Obelix-Syndrom.

Doch das Obelix-Syndrom ist noch wesentlich gefährlicher als "nur" Übergewicht hervorzurufen, da langfristig auch viele andere Erkrankungen darauf zurückzuführen sind: Asthma, Allergien und weitere Immunstörungen, Diabetes, neurologische Defizite, Schädigungen des Fortpflanzungssystems wie geringe Spermiendichte, Unfruchtbarkeit, Gebärmutterfibrome und Eierstockzysten sowie verschiedene Arten von Krebs bei Frauen und Männern, betont Professor Frederick vom Saal in "Yale Environment 360", einem von der Yale Universität in New Haven regelmäßig herausgegebenen Online-Magazin. Schon die Menge eines winzigen Tropfens eines endokrinen Disruptors in einem Schwimmbad von der Größe eines Olympiabeckens kann beispielsweise zur Entstehung von Brustkrebs führen.


Die das Obelix-Syndrom auslösenden Chemikalien stammen aus Kunststoffen, denen sie entweichen und die sich dann in der Umwelt ansammeln. Von dort gelangen sie über die Nahrung, seltener über die Atemluft, in den menschlichen Organismus. Sie stecken in Lebensmittelverpackungen, in der Beschichtung von Joghurtdeckeln und Konservendosen, Haarpflegeprodukten, Kaffeebechern, Pfannenbeschichtungen, Kosmetika, Teppichen, Zeitschriftenumschlägen, Möbelpolituren, Imprägniermitteln, Weichmachern, Insektiziden, Unkrautvernichtungsmitteln, Konservierungsstoffen, Druckfarben, Lichtschutzsubstanzen sowie Thermopapier von Kassenbons.

Hinzu kommt: Obwohl seit 2010 alle in Europa verwendeten Chemikalien registriert werden müssen und deren gesundheitliche Unbedenklichkeit nachgewiesen werden muss, halten sich viele Betriebe nicht daran. So werden nach Erhebungen des Umweltbundesamts derzeit etwa 145.000 Chemikalien verwendet, von denen jedoch nur 21.500 ordnungsgemäß registriert sind. "Gute Daten haben wir erst für eine Handvoll Substanzen", so Professor Juliette Legler vom Institut für Risikobewertung der Universität Utrecht, Mitautorin der Obelix-Studie. Wie viele gesundheitlich schädliche Störstoffe in den nicht registrierten Chemikalien enthalten sind, weiß niemand. Sicher ist dennoch: Keiner kann dem schädlichen Einfluss der endokrinen Disruptoren entgehen, die neue hormonelle Gefahr bedroht jeden.

Zum Obelix-Syndrom kommt es, wenn die endokrinen Störstoffe aus der Umwelt mit unserem Hormonsystem in Berührung geraten oder in seine Struktur eindringen. Normalerweise sind die körpereigenen Hormone sehr fein austariert und die einzelnen Substanzen aufeinander abgestimmt. Sie sind an der Steuerung zahlreicher Prozesse beteiligt, zum Beispiel bei der Nutzung von Energie aus Nahrungsmitteln, bei der Regulierung von Hunger- und Sättigungsgefühlen sowie bei Abwehrreaktionen auf Infekte, Verletzungen oder bösartige Zellneubildungen. Gerät dieses Gefüge aus der Balance und kommt es zur Zerstörung des empfindlichen hormonellen Gleichgewichts, entgleisen der Stoffwechsel und zahlreiche mit ihm verbundene Prozesse - das Obelix-Syndrom entsteht. Anzahl und Größe der Fettzellen im Organismus nehmen zu, die Funktion der gesunden Darmflora wird beeinträchtigt, die hormonelle Steuerung von Appetit und Sättigung wird behindert, wichtige Stoffwechselprozesse in Leber und Galle werden negativ beeinflusst, vom Hirn ausgehende Impulse zur Regulation der Essensaufnahme werden gestört, Abwehrreaktionen unseres Immunsystems werden geschwächt oder blockiert.

"Da niemand dem Kontakt mit endokrinen Disruptoren aus der Umwelt entgehen kann, bleibt als einzige Gegenmaßnahme, rechtzeitig einen Schutz vor dem Obelix-Syndrom aufzubauen", sagt Dr. med. Marie-Luise Hanus, Fachärztin für Allgemeinmedizin mit den Zusatzbezeichnungen Naturheilverfahren, Umweltmedizin und Ernährungsmedizin in Baden-Baden. "Um effektiv zu sein, muss dieser Schutz dort ansetzen, wo die endokrinen Disruptoren mit ihrem schädigenden Einfluss angreifen."

? Als Erstes gilt es, in den Verdauungstrakt eingedrungene endokrine Disruptoren so schnell wie möglich wieder auszuleiten. Okoubaka ist ein seit Jahrhunderten bewährtes Mittel, Gift- und Störstoffe zu binden und zur Ausscheidung zu bringen. Dazu wird zweimal pro Jahr über einen Zeitraum von drei Wochen wöchentlich dreimal eine Injektion Okoubarell (Okoubaka aubrevillei e cort. ramorum sicc. D3) verabreicht. Um den Behandlungserfolg bis zum nächsten Injektionszyklus bestmöglich zu erhalten, werden anschließend täglich dreimal fünf Tropfen Okoubarell eingenommen.

? Als Nächstes müssen die in der Leber und in der Bauchspeicheldrüse ablaufenden Prozesse vor dem schädlichen Einfluss der endokrinen Disruptoren geschützt werden. Mit der Homöopunktur können diese Prozesse durch die Injektion des homöopathischen Leber-Spezifikums Hepatorell H (Taraxacum officinale D4, D8 und D12) und durch die Injektion des homöopathischen Bauchspeicheldrüsen-Spezifikums Pankrearell (Eichhornia crassipes D8) in ausgewählte Akupunkturpunkte gezielt stabilisiert werden.

? Unabhängig davon ist es wichtig, den gefährlichen Folgeerkrankungen des Obelix-Syndroms frühzeitig entgegen zu wirken. Dazu gilt es, die Abwehrkräfte mit Injektionen des Immun-Homöopathikums Thymorell (Glandulae thymi bovis D8) zu aktivieren und zu stärken. Ergänzt wird diese abwehrstärkende Maßnahme mit Injektionen von Selenarell (Natrium selenosum D5) und Zinkorell (Zincum gluconicum D4), was die Ausleitung der Störstoffe unterstützt und beschleunigt.

? Allgemein ist darauf zu achten, die Entgiftungs- und Abwehrmechanismen des Organismus mit der Supplementierung dringend benötigter Mikronährstoffe zu organisieren und zu koordinieren. Von besonderer Bedeutung ist dabei, dass diese Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundären Pflanzenstoffe und Aminosäuren nicht einzeln eingenommen werden, sondern regelmäßig in einer breitgefächerten physiologisch sinnvoll aufeinander abgestimmten Kombination und in der richtigen Menge, wie sie in Vital Plus (rezeptfrei in der Apotheke) vorliegen. In vielen Fällen ergänzen sich dann die Mikronährstoffe und verstärken sich sogar noch in ihrer Wirkung.

Diese therapeutischen Maßnahmen stehen im Mittelpunkt des Schutzes vor dem Obelix-Syndrom. Ergänzend dazu darf aber auch das nötige "Umfeld" wie regelmäßige Bewegung, ausreichende Entspannung sowie eine gesunde und ausgewogene Ernährung nicht fehlen. "Es ist immer besser vorzubeugen, anstatt später zu behandeln", warnt Professor Jerrold Heindel3 vom National Institute of Environmental Health Sciences in Durham/North California und ebenfalls Mitautor der Obelix-Studie. Grundsätzlich sollte deshalb immer Obst und Gemüse aus streng ökologisch-kontrolliertem Anbau bevorzugt werden. Im Gegensatz dazu ist es ratsam, fetten Fisch wie Lachs und Makrele höchstens einmal pro Woche zu verzehren, da sich im Fettgewebe der Fische Störstoffe wie endokrine Disruptoren anreichern.


(1) Nature Reviews Endocrinology volume 11, pages 653-661 (2015)Nature Reviews
Endocrinology volume 11, pages 653-661 (2015)
(2) Annual Review of Physiology, Vol. 73:135-162, doi.org/10.1146
(3) Environmental Healthvolume 14, Article number: 54, Jun 20; 14:54. doi:
10.1186/s12940-015-0042-7






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